Was macht ein Psychologischer Psychotherapeut?

Psychotherapie bedeutet Behandlung der Seele. Es geht um die gezielte persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Denken, Handeln und Fühlen in einem Gespräch mit dem Psychotherapeuten. Warum drehen sich meine Gedanken oft im Kreis und ich komme nicht weiter? Wie kann ich mich in Konfliktsituationen in Zukunft besser verhalten? Wie kann ich negative Gefühle besser verstehen und eine positivere Haltung dem Leben gegenüber gewinnen. Psychotherapie bietet Hilfe bei solchen Fragestellungen, sowie bei der Bewältigung belastender Lebenssituationen.

 

Häufige Anlässe für Psychotherapie sind Depressionen, Ängste und psychosomatische Störungen. Die Probleme können als Reaktionen auf konkrete Ereignisse wie Verlust eines wichtigen Menschen, Probleme auf der Arbeit auftreten oder auch ohne konkreten äußeren Zusammenhang erlebt werden. Ob eine Psychotherapie angezeigt ist, lässt sich mit Hilfe des Psycho­therapeuten im Rahmen einer psychotherapeutischen Sprechstunde klären.

 

Die Psychotherapie verfolgt folgende Ziele:

Der Aufbau sozialer Kompetenz und selbstsicheren Verhaltens. Hilfreiches und konstruktives Umgehen mit bestimmten Gefühlen, Problemen oder Konflikten wie Trennung, Verlust und Trauer, Einsamkeitserleben, chronische Erkrankung, Problemen in der Partnerschaft oder am Arbeitsplatz. Angstbewältigung. Verstärkte und genauere Wahrnehmung eigener Gefühle und Bedürfnisse. Verbesserter Ausdruck von Gefühlen und Bedürfnissen. Förderung der Kommunikation. Erhöhen von Selbstwert und Selbstakzeptanz. Bearbeiten und bewältigen von belastenden Lebensereignissen. Tieferes Verständnis für die eigenen Probleme. Verändern von unrealistischen Einstellungen und Überzeugungen. Fördern von Motivation, Aktivität und Entscheidungsfähigkeit